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Adventszeit

Infos zur Adventszeit sowie Termine 1. bis 4. Advent 2016

Neben der Frage danach was die Bedeutung des Advent ist, also (was bedeutet Advent?), sind natürlich vor allem die Termine der Adventszeit wichtig. Wann ist der erste Advent 2016, wann der zweite, dritte und 4. Advent 2016?

Da in der Adventszeit viel geplant wird, sei es der Besuch auf einem Weihnachtsmarkt, das vorweihnachtliche Schmücken von Wohnung oder Haus, Plätzen backen, u.v.m. sind die Termine sehr wichtig. Deshalb werden wir diese Frage hier sofort beantworten.

Folgende Termine der Adventssonntage gibt es 2016:

1. Advent 2016: 27. November

2. Advent 2016: 04. Dezember

3. Advent 2016: 11. Dezember

4. Advent 2016: 18. Dezember

Damit liegen die Termine zwei Tage eher als im Jahr 2015. Im Jahr 2017 liegen die Termine dann gleich sechs Tage später als im Advent 2016. Entsprechend verschieben sich auch die Termine der Weihnachtsfeiertage.

Herkunft und Bedeutung Advent

Der Advent bildet für viele Christen eine Zeit des Innehaltens, des Zurückblickens und der Vorfreude auf das große Fest der Geburt Jesu und den Beginn eines neuen Kirchenjahres. Entsprechende Rituale haben sich daher in diesen vier Wochen vor Weihnachten vom 1. bis 4. Advent etabliert:

So werden in der Adventszeit Roratemessen im Kerzenschein gefeiert, Andachten zu Themen des vergangenen Kirchenjahrs gehalten und in den eigenen vier Wänden nicht selten auch besinnliche Adventslieder gesungen. Doch woher stammt der Advent überhaupt? Und welche Glaubensbedeutung hat er für die Christen?

Adventus Domini – Die Ankunft des Herrn

Als Adam und Eva mit dem Genuss der verbotenen Früchte vom Baum der Erkenntnis den Sündenfall im Paradies auslösten, begann nach der christlichen Lehre eine Zeit der Verdammnis. Erlösung daraus versprach einzig der Messias, der Sohn Gottes.

Laut der kirchlichen Geschichtsschreibung warteten die frühen Christen mehr als 4.000 Jahre auf die Ankunft ihres Erlösers, der schließlich in menschlicher Gestalt im Stall zu Bethlehem geboren wurde. Seither bildet die Geburt Jesu eine Zäsur in der christlichen Zeitrechnung und wird ab dem anno Christum natum, dem Jahr der Geburt Christi, in ante Christum nate (AC, vor Christi Geburt; v. Chr.) und post Christum nate (BC, nach Christi Geburt, n. Chr.) eingeteilt.

Um der tempus ante natale Domini (Zeit vor der Geburt des Herrn) jedes Jahr gebührend zu gedenken, wurde der Advent ab dem 7. Jahrhundert in Anlehnung an die vier Jahrtausende des Wartens in vier Einheiten eingeteilt. Die vier Adventssonntage bilden darin die Höhepunkte vor dem eigentlichen Geburtsfest am 24. Dezember. Ihren Abschluss finden die Feierlichkeiten anlässlich der symbolischen Geburt von Gottes Sohn in der Ankunft der Heiligen Drei Könige am 6. Januar.

Abweichungen und ihre Bedeutung

In der frühen Kirchenzeit war der 6. Januar eigentlich der Tag der Erscheinung (Epiphanias), sodass die Adventszeit rund 6 Wochen dauerte. Bis heute wird dies in manchen Teilen der christlichen Welt noch so gefeiert, wie zum Beispiel im Erzbistum Mailand. In den orthodoxen Kirchen wird die Epiphanias hingegen zusammen mit der Geburt Jesu am 25. Dezember begangen.

Da für die Ostkirchen die Vorweihnachtszeit aber auch schon am 14. November (Phillippus-Tag) beginnt, dauert hier der Advent ebenfalls rund 6 Wochen (= 40 Tage). Aber auch bei den Westkirchen war der Advent ursprünglich 40 Tage lang und wurde als Fastenzeit gefeiert.

Seit einer Änderung des Katholischen Kirchenrechts im Jahr 1917 wird das Adventsfasten jedoch in großen Teilen der christlichen Welt nicht mehr verbindlich praktiziert, sodass die vorösterliche Fastenzeit seither die einzige Zeit der Enthaltung im Kirchenjahr bildet. Lediglich in den orthodoxen Kirchen wird das so genannte Weihnachtsfasten noch zelebriert. Aus diesem Grund kennen die orthodoxen Christen auch den Advent nicht, sondern bezeichnen die Zeit vor Weihnachten in Anlehnung an den Fastenbeginn am Phillippus-Tag als Phillippus-Fasten.

 

 
Alle Termine ohne Gewähr